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<p>Kristina Wulf und Klaus-Dieter Jacoby</p> <br/>Quelle: Andreas Schmitter

Design und Technik nun auf modernem Stand

Fr, 5. Okt. 2012

Aachener Nachrichten - Stadt / Lokales / Seite 20

Eurogress präsentiert umgestaltete Konferenz-Etage. Neun Räume fertig, drei folgen im Sommer 2013.

Aachen. Für 2,5 Millionen Euro hat das Eurogress jetzt neue Kongress-Räume im hinteren Teil des Veranstaltungszentrums neben dem Alten Kurhaus bekommen.

Sechs der neun Räume präsentieren sich bereits heute in einer gediegenen Sachlichkeit, drei weitere werden in der nächsten Sommerpause von Juli und August 2013 umgebaut.

Damit ist die letzte Stufe des Eurogress-Gesamtumbaus, der 2001 begann, zu zwei Dritteln abgeschlossen. Geschäftsführerin Kristina Wulf stellte die ersten sechs Konferenzräume gemeinsam mit dem Vorsitzenden des städtischen Betriebsausschusses Eurogress, Klaus-Dieter Jacoby, der Öffentlichkeit vor.

Variable Raumgrößen

„Wir haben hier alles bis auf die Grundmauern abgerissen“, erklärte die Veranstaltungsmanagerin und wies auf das neue, variable Konzept der Raumgrößen hin.

Stolz ist man unter anderem auf den Mittelbereich. Hier wurde ein Raum geschaffen, der ebenso als „get-together-area“ wie als Buffetraum dienen kann.

Neu ist das Lichtkonzept. Der Architekt habe die zum Stadtpark gewandten Fenster vergrößert. Auch der schier endlos lange Flur ist optisch kürzer geworden, an den Wänden trug man ein vorsichtiges Farbkonzept auf, das in einer Verwischtechnik Landschaften und Ansichten aus Aachen zeigt.

War das Eurogress nach seinem Start im Jahr 1977 vor allem ein Musikhaus, finden heute zu 50 Prozent Kongresse dort statt. Auch deswegen habe man den Umbau im laufenden Betrieb vollzogen, auch während der Umbauzeit waren die großen Säle bespielbar.

Ingenieur Jacoby lag vor allem die neue Technik am Herzen. Die Lüftung sowie die vom Rednerpult aus steuerbaren Beamer sind das Modernste, was es gibt, und auch die Akustik genügt vollauf den heutigen Ansprüchen, an den Türen zeigen digitale Anzeigen, was sich im Inneren abspielt.

Heutige Bedürfnisse

„Die Elektrik aus den 1970ern“, bemerkte Wulf, „war nicht mehr wirklich zu gebrauchen.“ So kamen die erheblichen Investitionen zusammen, die allerdings die im hinteren Eurogress gelegene Konferenz-Etage den heutigen Bedürfnissen anpassen.

Von Wolfgang Schumacher

 

 
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